VGF-Nachwuchsproduzent:innenpreis 2025

v.l.n.r. Felix Mann, Ben Ulrich, Stephanie Struppler, Simon Bogocz
©VGF/Kurt Krieger
Im Rahmen des FFF-Empfangs auf den Internationalen Filmfestspielen Berlin wurde der VGF-Nachwuchsproduzent:innenpreis 2025 in der Bayerischen Landesvertretung verliehen.
Stephanie Struppler, Geschäftsführerin der VGF Verwertungsgesellschaft für Nutzungsrechte an Filmwerken mbH, überreichte den mit 60.000 Euro dotierten Preis an die Produzenten Felix Mann, Ben Ulrich und Simon Bogocz von WennDann Film GmbH.
Ausgezeichnet wurde ihr Kinodebüt „Zweigstelle“ in der Regie von Julius Grimm, ein Projekt, das trotz beinahe gescheiterter Finanzierung realisiert wurde und beim Filmfest München Publikum wie Presse überzeugte. Über 100.000 Zuschauer:innen sahen den Film bislang im Kino.
Der Preis wurde bereits zum 32. Mal verliehen. Er unterstützt gezielt junge Produzent:innen bei Ihrem Start in der Branche und würdigt die unternehmerische Leistung.
Die Bedeutung des Preises als Starthilfe unterstreichen die bisherigen Preisträger:innen, schließlich zählen zu den bisher ausgezeichneten Produktionsfirmen unter anderem Hager Moss Film, X Filme Creative Pool, SamFilm, Kordes & Kordes Film, Wiedemann & Berg Film, Bandenfilm, und Nordpolaris sowie Produzenten wie Christian Becker, Philip Voges, Mischa Hofmann und Philipp Budweg.
Gerade vor dem Hintergrund aktueller medienpolitischer Debatten – etwa im Zusammenhang mit der Investitionsverpflichtungsrichtlinie und der Diskussion um Rechterückbehalt – sollten die Produzenten die Verwertungsgesellschaften in den Fokus nehmen, damit ihre Erlösbeteiligung an den Vergütungsansprüchen stabil bleibt.
